Unsichtbar, aber da: Beim DSDS Finale 2016 stand die Beschallung nicht im Vordergrund – akustisch schon. Ein Setup, das zur Show passt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
Finale 2016. Schon zum zweiten Mal waren wir bei den DSDS Eventshows dabei und bedanken uns bei UFA Show & Factual, Magic Media Company und padco für das Vertrauen und die entspannte Zusammenarbeit.
Die 13. Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ wurde von Januar bis Mai 2016 auf RTL ausgestrahlt. Nach mehreren Casting- und Recall-Runden fand das Finale am 7. Mai im ISS Dome Düsseldorf statt. Gewonnen hat Prince Damien, der sich mit einer auffälligen Mischung aus Pop, Theatralik und starker Stimme gegen die Konkurrenz durchsetzte.
Zur Show selbst gibt es keine spektakulären Lautsprecherbilder – kein Zufall: Die Systeme wurden so integriert, dass sie kaum sichtbar waren.
Das Setup war technisch aufwendig und dezentral aufgebaut. Zum Einsatz kamen ausschließlich Systeme von L-Acoustics: eine Kombination aus Kara, Kiva, ARCS, sowie zahlreichen kleineren Lautsprechern wie X15, X8 und 5XT. Auch HiQ-Monitore wurden punktuell eingesetzt. Die Subwoofer wurden gezielt in einer Endfired-Konfigurationaufgehangen, mit Abstrahlung nach unten, um Pegelverlauf und Richtwirkung im Raum optimal zu steuern.
Ziel war ein gleichmäßiger Sound im gesamten ISS Dome, ohne die visuelle Gestaltung der Show zu beeinträchtigen. Das System verschwand nahezu komplett im Set – aber klanglich war es jederzeit präsent.. Zum ersten Mal haben wir bei einer DSDS-Show Signalformung für gerichtete Arrays (Endfired-Konfiguration) eingesetzt, bei der die Lautsprecher gezielt nach unten abstrahlen. Ziel war ein möglichst gleichmäßiger Pegelverlauf bei gleichzeitig hoher Sprachverständlichkeit und minimalem Übersprechen in die offenen Mikrofone auf der Bühne.
Die Arrays wurden unauffällig in die Bühnentechnik integriert und sorgten dafür, dass sich das Beschallungssystem optisch komplett im Raum auflöste – während der Sound trotzdem kontrolliert und durchsetzungsfähig blieb.. Kein Zufall: Die Systeme wurden so integriert, dass sie kaum sichtbar waren. Beschallung als Teil der Bühnenarchitektur, nicht davor. Trotzdem war der Sound dort, wo er gebraucht wurde – klar, gleichmäßig und unauffällig integriert.








